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Sehen Sie Ihre Patienten per Video

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    Kostenlos für alle Gesundheitsanbieter

Bevor es losgeht

Schaffen Sie ein sicheres und professionelles Umfeld

Finden Sie einen privaten Ort ohne Ablenkungen. Video-Sprechstunden sollten immer in einem Raum durchgeführt werden, der absolute Vertraulichkeit gewährleistet.

Stellen Sie die typische Situation in einer Praxis nach. Ein neutraler Hintergrund ohne persönliche Gegenstände wie z. B. Bilder wirkt professionell. Dies sorgt auch für weniger Ablenkung auf Seiten des Patienten während der Sprechstunde.

Nutzen Sie eine helle Lichtquelle, die auf Sie gerichtet ist. Das kann z. B. ein Fenster oder eine Schreibtischlampe sein. Stellen Sie sicher, dass Patienten Ihr Gesicht gut sehen können. Kommt das Licht von hinten oder von der Seite, kann dies die Videoqualität beeinträchtigen.

Testen Sie Ihre Ausrüstung

Sorgen Sie für eine stabile Internetverbindung. Wenn möglich, verbinden Sie Ihren Computer per Kabel mit dem Internet. Dies ist oft stabiler als drahtlose Verbindungen.

Testen Sie Kamera und Mikrofon vor Ihrer ersten Sprechstunde. Sie können z. B. eine Test-Sprechstunde mit einem Freund oder Kollegen durchführen. Am besten ist die Klangqualität für Patienten, wenn Sie ein Headset mit Mikrofon verwenden.

Positionieren Sie Ihre Kamera auf Augenhöhe. Dieser Winkel macht Ihr Gesicht gut sichtbar, sodass Patienten Ihre Mimik und andere nonverbale Hinweise erkennen können.

Durchführung der Sprechstunde

Bleiben Sie präsent und halten Sie Blickkontakt

Bei digitaler Gesundheitsversorgung ist es besonders wichtig, präsent zu sein und Blickkontakt zum Patienten zu halten. Viele Patienten hatten noch nie eine Video-Sprechstunde. Es ist wichtig, ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.

Wenn Sie den Blickkontakt für längere Zeit unterbrechen müssen, sagen Sie dem Patienten, was Sie tun und warum. Dies kann z. B. der Fall sein, wenn Sie sich Notizen machen oder etwas auf einem anderen Bildschirm nachschauen müssen, oder wenn Sie Ihre Kamera oder Ihr Mikrofon vorübergehend ausschalten. Indem Sie dem Patienten dies mitteilen, fühlt er sich gehört, auch wenn Sie gerade etwas anderes zu erledigen haben.

Sprechen Sie deutlich und kommunizieren Sie klar, was im Rahmen einer Video-Sprechstunde möglich ist und was nicht.

Untersuchung des Patienten und Zusammenarbeit

In einer Video-Sprechstunde kann die Erstuntersuchung eines Patienten schnell ergeben, dass eine dringende medizinische Behandlung erforderlich ist, z. B. bei Atembeschwerden oder bei Anzeichen eines körperlichen Traumas. Nach dieser Erstuntersuchung kann bei Bedarf eine umfangreichere Untersuchung des Patienten durchgeführt werden.

Die Mitwirkung des Patienten ist ein integraler Teil von Video-Sprechstunden. Als medizinischer Fachmann müssen Sie mit dem Patienten zusammenarbeiten, mehr als dies in einem konventionellen Gespräch von Angesicht zu Angesicht der Fall ist.

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Beispiele für die Zusammenarbeit von Arzt und Patient während der Video-Sprechstunde

  • Bitten Sie den Patienten, sein Thermometer zu holen und seine Temperatur zu messen.
  • Bitten Sie den Patienten, seine Handykamera auf seinen Rachen zu richten, sodass Sie ihn untersuchen können. Für eine bessere Ausleuchtung sollte der Patient die Taschenlampenfunktion einschalten. Dies kann für den Patienten etwas schwierig sein. Leiten Sie ihn an, indem Sie Dinge sagen wie „Bitte bewegen Sie die Kamera näher an Ihren Mund” oder „Bitte bewegen Sie Ihr Handy etwas nach rechts”.
  • Wenn Sie Video-Sprechstunden mit Kindern durchführen, bitten Sie den Erziehungsberechtigten, die Kamera auf das Kind zu richten, während Sie mit ihm sprechen. Das Kind beim Interagieren oder Spielen zu beobachten kann sehr hilfreich sein, wenn es darum geht, seinen aktuellen Gesundheitszustand zu bestimmen.
  • Wenn Sie orthopädische Symptome untersuchen, bitten Sie den Patienten, sein Handy gegen etwas zu lehnen, damit Sie verschiedene Bewegungen beurteilen können. Hier ist es oft hilfreich, den gesamten Körper des Patienten im Video zu sehen.
  • Wenn Sie medizinische Notizen machen, unterscheiden Sie klar zwischen Ihren klinischen Befunden und den Angaben des Patienten. Schreiben Sie z. B.: „Der Patient gibt einen Puls von 70 bpm an.“

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